Geldmagie

Nachdem ich mich darüber ausgelassen habe, was nicht, bzw. nur eingeschränkt, von Nutzen ist (Gesetz der Anziehung), möchte ich auch mal etwas teilen, was, konsequent angewandt, sehr dienlich sein kann.

Wem Teile dieses „Zaubers“ bekannt vorkommen, aus etwaigen Weisheitstexten wie der Bibel oder einschlägigen „so-wirst-du-reich“-Selbsthilfe-Ratgebern, der muss sich nicht wundern. Das Meiste an „geheimen“ Praktiken ist keineswegs so sonderlich „geheim“ – nur das Überangebot an Ratschlägen macht es einem recht schwer, ohne Anleitung die richtigen Tipps auszuwählen.
Daher habe ich diesen hier, den ich selbst anwende, und in der Anwendung für wirkungsvoll befunden habe, grade deswegen ausgewählt, weil er „nicht so neu“ (im Grunde das absolute Gegenteil von neu) ist. Warum, wieso und weshalb er so wirkungsvoll ist, auch auf einer etwas „mystischen“ (sprich: nicht offensichtlich erklärbaren) Ebene, möchte ich nun vorerst nicht ausführlich erörtern – aber bei Gelegenheit liefere ich die „Theorie“ dann nach 😉

Nun aber zur Praxis:
Von jedem Euro, den Du erhältst, legst Du 10 Cent zur Seite, am besten in eine spezielle Spardose. Solltest Du beinahe Deinen gesamten Zahlungsverkehr per Karte regeln, dann setze Dir ein Datum (natürlich idealerweise, wenn Du Deine Einkünfte überwiesen bekommst) und lass Dir 10% Deines Guthabens in bar auszahlen.
Wenn Du so knapp bei Kasse bist, dass Du Dir das nicht leisten kannst, nimm nur einen Cent von jedem Euro, oder soviel halt noch geht, ohne Dir wirklich „weh zu tun“. Als ich damals angefangen habe, fiel mir sogar der eine Cent schwer, aber ich habe dann von jedem „regulären“ Euro einen Cent zur Seite gelegt, von jedem Euro, der ausser der Reihe reinkam, habe ich entweder den kompletten Betrag, oder das, was ich entbehren konnte, beiseite gelegt. Manchmal waren es 5 Cent, die ich auf dem Bürgersteig gefunden hatte, mal das Pfand einer Leergutflasche, die ich auf dem Parkplatz eingesammelt hatte…
Bei mir fing die „Magie“ relativ früh an, zu wirken, denn ich hatte mit dieser „Cent für Cent“-Methode grade mal knapp 60,- Euro zusammen gespart, als ein lokaler Schornsteinfeger seine Dienste damit bewarb, dass er jedem Haushalt einen ausgefüllten Lottoschein spendierte. Ich gewann zwar keinen Jackpot, aber exakt so viel, wie ich brauchte. Wofür brauchte?
Das ist Schritt Zwei:
Sobald Du genug Geld zusammen gespart hast, kaufst Du davon einen Goldbarren, besser noch eine Goldmünze (die kleinsten, sinnvollen Münzen sind derzeit 1/20 Unzen und kosten aktuell zwischen 105,- und 120,- Euro; vor Corona lag der Preis so bei ca. 90,-Euro).
Sehr wichtig: kaufe keinen Schmuck. Kaufe nichts, was irgendeinen Sinn und Zweck erfüllt und nichts, was Du irgendwie „nutzen“ kannst. Dieses Gold ist auch nicht als „Notreserve“ gedacht, es ist auch kein Investment. Sondern es ist das, was zB. in der Bibel als „Zehnt“ bezeichnet wird (der zehnte Teil).
Mein Mentor, auf den ich traf, als ich noch in Heidenkreisen unterwegs war, nannte es mir gegenüber, mit Augenzwinkern, gerne „das GötterGold“. Hebe dieses Gold an einem besonderen Platz auf. In einer kleinen „Schatzkiste“ oder einer ganz besonderen Geldbörse. Es sollte ein bisschen was „Besonderes“ für Dich sein – ein kleines „Sanktuarium“ (Heiligtümchen).

Auch die Gold-Münze/n solltest Du so aussuchen, dass sie Dir gefällt/gefallen und etwas Besonderes für Dich ist/sind. Daher rate ich auch zu Münzen. Barren sind zwar ganz hübsch, aber Münzen haben noch einmal eine ganz andere Ästhetik, Symbolkraft und auch einen gewissen, historischen und energetischen Hintergrund.

Sehr wichtig:
Bis Du den Gegenwert von Deinem bisher üblichen Durchschnittseinkommen in Deinem „Zehnt“ vergoldet hast, kannst Du jeden Cent, den Du entbehren kannst und willst, auf diese Weise anlegen. Doch immer nur Geld, das „freiwillig“ zu Dir gefunden hat, niemals, wirklich nie, Geld, bei dem Du (und sei es noch so leise) ein moralisches Problem damit hast, wie Du es erhalten hast (solltest Du ab und an mit illegalen Drogen dealen oder Omis die Taschen klauen, würde ich Dir schwer davon abraten, dieses Geld zu verwenden – mal abgesehen davon, dass ich Dir von solchen Geldbeschaffungsmassnahmen sowieso abraten würde, aber das weisst Du dann sicher selbst… 😉 ). Verwende immer „sauberes“ Geld, geh nie, auch am Anfang, über 10% Deines Einkommens wenn Du eigentlich irgendwo Schulden zu begleichen hast und verwende immer nur Geld, das Du noch entbehren kannst, ohne wirklich dafür zu leiden.
Sobald Du Dein durchschnittliches Monatseinkommen in Gold zusammen hast, nimm bitte generell nur noch 10% von jedem Euro, der Dir zufliesst – nicht mehr.

Der Grund, warum ich das betonen muss: dieser „Zauber“ sorgt auf mystische Weise dafür, dass Dir beinahe immer, mit ganz kleinen, kurzen und vergänglichen Durststreckchen von wenigen Tagen, exakt der Gegenwert Deines „GoldZehnts“ in Geldguthaben zur Verfügung steht. Sobald man das merkt, ist die Versuchung wirklich gross, gleich mal alles zusammen zu klauben, was man irgendwie an Geld auftreiben kann, und es in Gold zu tauschen. Aber so funktioniert es nicht – das führt beinahe immer dazu, dass man das „überschüssige“ Gold dann doch in einer aussergewöhnlichen Notlage wieder verkaufen muss…
Immer nur jeden Monat maximal ein Zehntel des Einkommens – das muss als „Wachstumsrate“ reichen.

Dein Geldfluss wird sich langsam und stetig erhöhen.

Nun kommt Schritt Drei und ein weiterer, sehr wichtiger Punkt:
Nach sieben Jahren – Du solltest Dir das Datum, an dem Du damit angefangen hast, alljährlich in Deinem Kalender notieren – verkaufst Du alle, und damit meine ich wirklich ALLE, Deine Goldvorräte in diesem „Zehnt“ und verwendest den Erlös für ein Fest mit Freunden, Familie, Geschäftspartnern, Kollegen oder mit wem auch immer Du gerne „sieben fette Jahre“ (die vergangenen oder die kommenden? Wie Du magst…) feiern willst. 

Jedem, der Dir an diesem Tag noch Geld schuldet, solltest Du die Schulden erlassen, vor allem Freunden und Familienangehörigen, aber idealerweise allen, die Dir noch Geld schulden (ausgenommen davon sind langwierige Verträge mit Institutionen). Bitte achte schon ein, zwei, drei Jahre vorher darauf, dass Du selbst Deine Schulden bei Mitmenschen bis zum Ende des siebten Jahres beglichen hast (wieder ausgenommen Kreditverträge, Sparpläne und Ähnliches).
Es spielt absolut keine Rolle, ob Du an dem Tag, an dem Du das Gold verkaufst, Gewinn oder Verlust mit dem Verkauf machst – verschieb das Datum nicht. Die Party kannst Du zu einem späteren Zeitpunkt schmeissen (in den 72 Tagen nach Goldverkauf), aber das Verkaufsdatum für das Gold sollte so nah wie möglich, idealerweise auf den Tag genau, sieben Jahre nachdem Du den ersten Cent dafür „angespart“ hast, erfolgen.

Da Dein monatlicher Geldfluss sich langsam und stetig immer wieder auf dem Gegenwert von Deinem Zehnt einpendeln wird, musst Du Dir keine Sorgen machen: auch im Monat nach der Feier fliesst das Geld Dir weiter zu, und Du kannst relativ schnell wieder Dein „GötterGold“ neu kaufen. Doch mach nicht den Fehler, es umgekehrt zu handhaben und zu denken: „naja, dann kann ich mir die Mühe mit dem Verkauf auch sparen, das Gold gleich liegen lassen und die Feier von dem Geld, das reinkommt, bezahlen!“ – so funktioniert es nicht. Alle sieben Jahre muss man sozusagen „den Reset-Button drücken“ und symbolisch ganz neu anfangen.

Nachteil dieser Methode:
Sie dauert relativ lange und die Erfolge schleichen sich ein, so dass man es manchmal gar nicht bemerkt.

Vorteil dieser Methode:
Gold ist eine relativ sichere Geldanlage. Selbst wenn die „Magie“ versagt, kannst Du dabei nicht viel verlieren, sondern das Gold, als Notgroschen, bleibt Dir erhalten.

Mein Erfahrungsbericht:
Ich fing damit an, als es mir finanziell eher nicht so gut ging, und es dauerte ein Weilchen (einige Monate), bis ich mich auf insgesamt 340,-Euro in Gold hochgehangelt hatte (die ersten 60,-Euro dauerten acht Monate, dann kam der oben erwähnte Schornsteinfeger-Lottogewinn). Das war nicht ganz mein damaliges Einkommen, das sich grade zu jener Zeit (Wunder, oh Wunder) deutlich steigerte – und da meinerseits der finanzielle Leidensdruck allmählich wegfiel, fiel wohl auch die Motivation, zu sparen, in den Gulli.
Beinahe drei Jahre lang vergass ich den „Zehnt“ fast völlig. Ich meine, ich wusste schon noch, dass ich das Gold hatte, ich sah es mir auch manchmal an (ich mag Gold 🙂 ) und ich fand den Gedanken, endlich mal eine, wenn auch kleine, Notreserve zu haben, überaus erholsam, nachdem ich durch einige finanziell sehr harte Jahre gekrochen war. Aber irgendwie vergass ich, sobald ich das „Schatzkästchen“ weggelegt hatte, sehr schnell wieder, dass ich ja eigentlich mal wieder ein, zwei kleine Goldmünzen hinzufügen wollte.
Bis mich mein Mentor, als wir grade bei mir zuhause bei Kaffee und Kuchen sassen, darauf ansprach und fragte, wie es denn eigentlich um mein „GötterGold“ stünde. Ich erzählte ihm wahrheitsgemäss, dass ich nicht weiter daran „gearbeitet“ hätte und, obwohl es mir ja finanziell deutlich besser ginge, als damals am Anfang, auch nicht so genau wüsste, ob ich wirklich an die „Wirkkraft“ glauben würde.
Monsieur Mentore grinste breit, sagte: „Dann werde ich dich jetzt mal ein bisschen verblüffen.“, und trug mir auf, sämtliches Bargeld aus all meinen Portemonnaies, Taschen, „GroschenGruben“ (jenen Schälchen und Ecken, in die man immer mal wieder Kleingeld schmeisst) und sonstigen Winkeln einzusammeln. Ich lief durch die Wohnung und war um Gewissenhaftigkeit bemüht, während er am Esstisch sass, und die von mir angeschleppten Kleinbeträge addierte. Als ich sicher war, all meine „Bargelddepots“ geplündert zu haben, bat er mich noch, mein Guthaben auf meinem Bankkonto zu checken. Nachdem beide Beträge, der von meinem Bargeld daheim und der vom Konto, zusammen gerechnet waren, liess mich der Herr Mentor den aktuellen Wiederverkaufswert meiner Goldmünzen im Internet recherchieren.
Man kann es sich denken: die beiden Beträge, der meines Guthabens und der Wiederverkaufswert meines „Zehnts“, deckten sich, und zwar beinahe exakt, bis auf einen einzigen Euro, der mir an Guthaben fehlte.
Diesen einen, fehlenden Euro fand ich am Abend in meiner Hosentasche – ich hatte ihn nach dem Einkaufen dort hinein gesteckt und bei meiner „Bargeldzusammentrag-Aktion“ schlicht vergessen.

Danach war ich ziemlich überzeugt!
Ich habe trotzdem nicht jeden Monat 1/10 zurück gelegt – im Nachhinein weiss ich, dass ein eher langsames „Herauswachsen“ aus den Geldproblemen für mich leichter und gesünder war. Aber der Zehnt ist ein tolles Werkzeug und ein wundervolles „Stückchen Magie“!

Ich wünsche jedem, der es ausprobiert, viel Spaß und Erfolg damit – und goldene Zeiten!
(und jedem, der es nicht ausprobiert, natürlich auch!) 🙂

 

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