Das Gesetz der Anziehung

LoA, Law of Attraction, Gesetz der Resonanz,…

…oder: wie man sich an Verzweifelten und Suchenden hemmungslos bereichter…

…und unsäglichen Unfug über Quanten verzapft…

…und jeden Stier bei seiner Frequenz packt!

 

Ich mache kein Geheimnis draus und nenne das Kind beim Namen: das angeblich „spirituelle Prinzip“ des LoA ist vermutlich die bodenloseste Vera*sche seit Erfindung der kommerziellen Vera*schungen.

Ja, es handelt sich beim „Gesetz der Resonanz“, das dann zum „Gesetz der Anziehung“ abgewandelt wurde, um eines der sieben bekannten hermetischen Prinzipien, die z.B. ausführlich im „Kybalion“ besprochen werden.
Schon unsere Großeltern und deren Großeltern sagten: „Gleich und gleich gesellt sich gern!“, was im Grunde die selbe Kernaussage beinhaltet, über die findige Autoren ganze Bücher zu schreiben vermochten.
So wussten die Großeltern – oder sollten wir sie standesgemäss „pseudo-esoterisch“ lieber „die Ahnen“ nennen, um der Aussage mehr spirituelles Gewicht zu geben? Also gut: so wussten also unsere Ahnen bereits: Gegensätze ziehen sich an.
Womit sie gleich ein anderes der hermetischen Gesetze, nämlich das der Polarität, enkelgerecht zum Alltagsgebrauch bereitlegten.

Aber was stimmt denn nun? Das Gleiche zum Gleichen oder der Gegensatz zum Gegensatz?

Wem an dieser Stelle keine geeignete Antwort einfällt, der kann auf die Quantentheorie zurück greifen. Man muss sie auch nicht verstehen – es reicht, wenn man sie so „verständlich“ (also ungenau und falsch) für seine Leser/Zuhörer wiedergibt, dass die sie sicher auch nicht verstehen, und, sofern sie ein bisschen was davon verstehen, sofort Zweifel daran hegen, dass sie es RICHTIG verstanden haben. Hauptsache, es klingt schlau und lässt sich auf einen Punkt herunter schmelzen: Herz(energie)!
Oder mal zusammen gefasst: Quanten sind die Teilchen, aus denen alles gemacht ist, und die schwingen und wenn man was haben will, dann muss man einfach auf der selben Frequenz schwingen, wie das, was man da gerne haben will.
Aber nicht, dass jetzt jemand denkt, er müsse mit seinem Herzchen genauso schwingen wie ein Porsche – der ist ja nur aus Metall. Nene, man muss so schwingen, wie man schwingen würde, wenn man den Porsche haben würde.
So Dankbarkeit- und Begeisterung- und Freudegeschwinge – kennste oder?
Vom letzten Porsche.
Ach, du hattest noch keinen Porsche, deswegen willst du ihn ja?
Ja, das ist genau dein Problem – du schwingst eben auf der Frequenz von „Kein-Porsche-Haben“ bzw. von „Porsche-Haben-Wollen“, aber um den Porsche anzuziehen, musst du auf der Frequenz von „Porsche-Haben“ schwingen… Dann manifestierst du auch den Porsche!

Damit habe ich schon das Hauptproblem, das viele „Anwender“ (angeblich!) mit dem „Gesetz der Anziehung“ haben, geschildert. Angeblich basieren die Misserfolge darauf, dass der jeweilige Anwender es einfach nicht vermochte, die passende „Schwingung“ in sich zu erzeugen, um das Erwünschte zu manifestieren.
Ein Teil des wahren Grundes für etwaige Misserfolge liegt aber in einem anderen Faktor dieser Gleichung: was ist denn die richtige Frequenz?

Ich möchte mich jetzt hier nicht in dieses Labyrinth aus halb-wissenschaftlichen, halbgaren Erklärungsanätzen verwickeln lassen. Von Schumann-Frequenz bis zur Zellschwingungsrate, vom Farbspektrum der Chakren und Auren bis zur angeblichen Schwingung von Emotionen wird da so ziemlich alles bemüht.
Letztere wurde das erste Mal durch einen relativ bekannten SienceFiction-Autor, der allerdings weniger durch seine literarischen Fähigkeiten, als durch seine Vermarktungsstrategie berühmt wurde, geprägt. Sein Name war L. Ron Hubbard, Gründer von Scientology. Er schrieb darüber auch ein Buch mit dem Titel „The Emotional Tone Scale“ – selbige „Skala“ kann man (besonders unter dem englischen Titel)  im Internet finden. Besonders jene Menschen, die sich mit den Lehren von Abraham/Esther Hicks befassen, werden dort mehr Vertrautes finden, als man ahnen möchte.

Wahr ist: unsere Laune hat Einfluss auf unseren Gesamtzustand. Dauerhaft auch gesundheitlich. Sie hat ebenso Einfluss auf unsere Wahrnehmung. Jeder, der schonmal verliebt war, kennt sie, die „rosarote Brille“ 😉

Unwahr ist: wenn man sich in das vermutete Gefühl hinein steigert, wie es sich anfühlen könnte, einen Porsche zu fahren, manifestiert das keinen Porsche! Im Gegenteil: oft kann es sogar, wenn man dann in seinen abgerockten, miefigen Kleinwagen steigt, sogar eher massiven Frust erzeugen. Denn: Gegensätze ziehen sich an! 😉

Unwahr ist, dass Menschen „ihre Frequenz verändern“ können oder sollten. Faktisch betrachtet gibt es einige Dinge in unserem Körper, die „schwingen“. U.a. haben unsere Zellen eine Oberflächenspannung, die eine gewisse „Schwingung“ messbar macht. Dementsprechend „schwingen“ Leberzellen anders als Hirnzellen. U.a. im Gehirn gibt es Neuronen, die Stromspannungen erzeugen und es gibt Synapsen, die diese leiten – auch dort ist eine Schwingung messbar. Man kann auf manche Bereiche Einfluss nehmen, zB. kann man seine Herzfrequenz steigern. Dauerhaft ist das aber nicht nur ungesund, sondern lebensgefährlich. Daher streben zB. Spitzensportler eine möglichst niedrige Herzfrequenz an.
Was ist denn eigentlich „Schwingung“ bzw. Frequenz?
Ganz einfach gesagt: „Frequenz“ ist ein Mass dafür, wie schnell in einem (periodischen) Vorgang die Wiederholungen aufeinander folgen. Man könnte zB. auch den weiblichen Zyklus als „Frequenzkurve“ darstellen. Oder den Mondzyklus. Der Herzschlag hat eine Frequenz.
Würde man seine Laune bzw seine Stimmungen als Frequenzkurve darstellen, dann wäre ein sehr ausgeglichener Mensch jemand mit einer sehr niedrigen „Schwingung“, denn die Kurve hätte keine besonders extremen Höhen und Tiefen und würde sich relativ „langwellig“ ausgleichen, eventuell sogar sehr flach verlaufen. Jemand mit massiven und sehr schnell wechselnden Stimmungsschwankungen hätte eine „hohe Frequenz“.
Insofern ist das Ziel „energetisch eine hohe Frequenz zu erzeugen“ gleichbedeutend damit, zwischen sehr starken Extremen eine sehr schnell wechselndes Hoch-und-Runter zu generieren. So gesehen scheint „Manifestation“ mit dem LoA sozusagen eine vorprogrammierte Berg- und Talfahrt zu sein.
Und für viele „Anwender“ ist es auch genau das.
Ich spreche hier durchaus aus Erfahrung 😉 Ich schreibe, im Rahmen meiner Möglichkeiten, immer nur über Dinge, die ich selbst erfahren, ausprobiert und erkannt habe. Es handelt sich aber keineswegs nur um subjektive Meinung, sondern auch um die Bemühung um Objektivität. Selbige ist zwar nie so ganz für einen Menschen möglich, aber dennoch bin ich der Meinung, dass das kein Argument ist, sie aufzugeben.
Ich habe mich sehr viele Jahre lang eingehend mit dem Gesetz der Anziehung (sowie den anderen, hermetischen Gesetzen) befasst, habe sehr viel gelesen, gelernt und ausprobiert.

Bei Letzterem, dem Ausprobieren, kommen wir zu einem ganz wichtigen Punkt:

Warum funktioniert es – das LoA – manchmal eben doch??

Bei mir waren es QuietscheEnten.
Ich lernte das „Gesetz der Anziehung“ zunächst, wie viele deutsche Nutzer, als „Bestellungen beim Universum“ kennen. Über die Jahre fing ich immer wieder neu und unter anderen Titel von anderen Autoren damit an, immer auf der Suche nach dem fehlenden Puzzlestück, das meine „wichtigen“ Bestellungen/Manifestationen endlich mit Erfolg krönen würde… Immer wieder machte ich „die Anfängerübungen“, und wenn es darum ging, etwas „Erfreuliches, aber Unwichtiges“ zu „bestellen“, dann fiel meine Wahl auf QuietscheEntchen. Es funktionierte jedes Mal. Einen, spätestens zwei Tage nach meiner „Bestellung“, begegnete mir in irgendeiner Form das QuietscheEntchen.

Warum das „Gesetz der Anziehung“ manchmal doch funktioniert, könnt ihr in Teil 2 lesen 🙂

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s